Ein Zeichen „für Vielfalt – gegen Rassismus“ setzen

Abschlussveranstaltung von AWO Bildung und Arbeit und hoelp auf den Malzmüllerwiesen in Itzehoe / Aktion gegen fremdenfeindliche Tendenzen

Itzehoe – Angesichts der Lage der Flüchtlinge in Deutschland wollen die AWO Bildung und Arbeit und die Dithmarscher hoelp ein Zeichen „für Vielfalt – gegen Rassismus“ setzen. Dazu sind in den vergangenen Monaten alle Dienstfahrzeuge der beiden sozialen Organisationen mit entsprechenden Aufklebern versehen worden. Alle schleswig-holsteinischen Bürgermeister, in denen AWO oder hoelp Sozialkaufhäuser betreiben, hatten sich an der Maßnahme beteiligt. Zum Abschluss der Aktion kommen am Freitag, 25. September, um 11 Uhr die meisten Fahrzeuge und Mitarbeiter in der Schumacherallee (Malzmüllerwiesen) in Itzehoe zu einer bunten Abschlussveranstaltung zusammen.

„Mit einem Fahrzeugkorso, Fahnen, Bannern, Ständen und einigem mehr wollen wir für eine neue Willkommenskultur werben“, erläutert Martin Meers, Geschäftsführer der AWO Bildung und Arbeit, die Ziele des Projekts. Neben vielen Kommunalpolitikern aus dem südlichen und westlichen Schleswig-Holstein werden auch Vertreter der Sozialverbände des Landes an der Veranstaltung teilnehmen.

Als Reaktion auf zunehmend fremdenfeindliche Tendenzen hatten AWO und hoelp beschlossen, Fahrzeuge und Fahnen, aber auch Flyer, Homepage und vieles mehr mit dem Spruch „AWO für Vielfalt – gegen Rassismus“ zu versehen. Dabei wurden sie in den Kreisen Stormarn, Herzogtum Lauenburg, Pinneberg, Steinburg und Dithmarschen von zahlreichen Kommunalpolitikern unterstützt. „Tatsächlich haben wir nicht ein einziges ‚Nein‘ zu hören bekommen. Das zeigt doch eindrucksvoll, dass es eine breite Basis in Schleswig-Holstein gibt, die die Flüchtlinge und Migranten in unserem Land willkommen heißen möchte“, freut sich Martin Meers. Das Engagement der Bürgermeister soll daher auch auf einem großen Fotobanner dargestellt werden.

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