Individuelle Hilfen für Langzeitarbeitslose

„hoelp im Bahnhof“ offiziell eingeweiht - Beratungsgespräche und Coaching in modernen Räumen

Meldorf – Wer lange arbeitslos war, hat zunehmend Schwierigkeiten, in das Berufsleben zurück zu finden. Oft sind es familiäre oder gesundheitliche Probleme, zuweilen auch ganz praktische Herausforderungen, die die Rückkehr ins Berufsleben schwierig machen. In enger Abstimmung mit den Jobcentern in Dithmarschen hat die hoelp gGmbH daher in Dithmarschen verschiedene Programme aufgelegt, die eine individuelle Betreuung von Langzeitarbeitslosen ermöglicht. „Wir setzen bei allen Projekten auf eine persönliche und zielgerichtete Beratung, um die Wünsche und Stärken der Arbeitssuchenden herauszufinden und zu fördern“, erläuterte Projektleiterin Birgit Ehlers anlässlich der offiziellen Einweihung einer neuen Beratungsstelle in Meldorf.

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Aufmerksame Zuhörer im Meldorfer "hoelp im Bahnhof".

Die hoelp hat dazu einen Teil des Bahnhofsgebäudes der Domstadt angemietet und entsprechend eingerichtet. In den modernen, hellen und freundlichen Räumen findet nicht nur die Einzelberatung statt, auch Gruppenseminare und Schulungen sowie Veranstaltungen sind dort möglich. „Die Räumlichkeiten sind hervorragend zur Erfüllung unserer Aufgaben geeignet. Damit ermöglichen wir Menschen in Meldorf und Umgebung, die auf Arbeitslosengeld II angewiesen sind, ihren persönlichen Berater aufzusuchen und mit ihm zielgerichtet die Probleme anzupacken“, erklärte Martin Meers, Geschäftsführer der hoelp gGmbH.

Die Projekte und Maßnahmen, die bei „hoelp im Bahnhof“ umgesetzt werden, stehen überwiegend im Zusammenhang mit dem „Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein“ (AVGS), einer speziellen Fördermaßnahme der Jobcenter für Einzelpersonen oder Bedarfsgemeinschaften, die Arbeitslosengeld II beziehen. Die hoelp unterstützt die Betroffenen nicht nur  bei der Berufsplanung und bei den Bewerbungsverfahren, sondern hilft auch bei der Lösung alltäglicher Probleme und bei der Suche nach einem passenden Arbeitgeber oder Praktikumsplatz.

Ein besonderes Projekt ist die Eingliederung von Alleinerziehenden (EVA), das sich vorwiegend an Frauen richtet, deren Weg zurück ins Berufsleben durch die Erziehung ihrer Kinder erschwert wird. Die Beraterinnen helfen in den Fällen oft ganz praktisch zum Beispiel bei der Suche nach einer geeigneten Kinderbetreuungsmöglichkeit. Aber auch die Erstellung aussagefähiger Bewerbungsunterlagen, eine Imageberatung und eine Potentialanalyse zum Qualifizierungsbedarf gehören zum Programm.

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Geschäftsführung und Coaches der hoelp bei der Einweihung des neuen Standorts (Fotos: Kienitz)